DOCUMENTATION  (in German)

D-E-A-D

Karlsruhe 1996, rev. Köln 2002
4-Kanal-Audio
611:48

Spur I   | 1 1 1 1 + 2 2 2 + 3 3 + 4 + 3 3 + 2 2 2 +
Spur II  | 2 2 + 1 1 1 + 2 2 + 3 + 4 4 4 4 + 3 +
Spur III | 3 3 3 3 + 2 + 1 1 + 2 + 3 3 3 3 + 4 4 4 +
Spur IV  | 4 4 + 3 3 3 + 2 2 2 2 + 1 + 2 2 2 2 + 3 3 3 +

1 = d'
2 = e'
3 = a'
4 = d"
+ = Pause

Jedes Zeichen hat eine Dauer von 4 Sekunden. Aufeinanderfolgende Zahlen sind
überbunden.

Spur I und III wird 437 mal wiederholt, Spur II 483 mal und Spur IV 399 mal.

Nach 10h11m48s befindet sich das Stück wieder in seinem Ausgangszustand.
Klangerzeuger sind Sinus-Oszillatoren.

(Es existiert eine Fassung mit Computergrafik)


CULTURAL NOISE

Karlsruhe 1996
2-Kanal-Audio
22:37 (Orig. 22:46)

Programmtext vom 10. Juni 1996, Schloß Gottesaue, Karlsruhe

"Der Ausdruck selbst (cultural noise) scheint der Informationstheorie zu
verdanken zu sein; denn das Bild des gestörten Übertragungskanals ist offenbar
auf einen viel komplexeren Zusammenhang übertragen worden. Gemeint ist das
Missverstehen, welches durch nicht übereinstimmenden Hintergrund entsteht: man
empfindet als Geräusch, was dem anderen Kulturkreis Melodie ist."
Heinz Zemanek, Aspekte der Informationsverarbeitung und Computeranwendung in der
Musik

Dem Stück liegen 900 Klänge mit jeweils verschieden Grundfrequenzen von 1000 bis
9990 Hertz zugrunde. Jeder Klang hat

  - eine von 4 Schwingungsformen (Sinus, Dreieck, Sägezahn, Rechteck)
  - eine von 10 Dauern (0.5, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 Sek.)
  - eine von 3 Hüllkurven (anschwellend, abschwellend, an- und abschwellend).

Es gibt 28 Spuren, von denen jede 175 direkt aufeinanderfolgende Klänge
aufweist. Die Spuren selbst sind aus rhythmischen Gründen um 100 Millisekunden
zueinander verschoben. Die Abfolgen der Klänge sind mit Hilfe eines
Taschenrechners aleatorisch ermittelt.

  - Es gibt keine Struktur; außer derjenigen, daß es keine gibt.
  - Bei maximaler Information, zugleich aber bei minimaler Redundanz, ist das
    Ergebnis an der Grenze des Nichts.
  - Es gibt uns keinen Boden oder zieht gar den, den wir haben, weg.

Hier fängt für mich Empfinden und Denken an.


10 PIKTOGRAMME

Karlsruhe 1996
2-Kanal-Audio
23:17

Das Ausgangsmaterial für dieses Stück sind 10, blind mit der Schreibmaschine
geschriebene, Piktogramme. Diese lassen sich ähnlich lesen wie eine 12-stimmige
Partitur. Das Klangmaterial ist Rauschen. Jede Stimme hat ein anderes Rauschen
(blaues bis rotes Rauschen, generiert mit dem Synthesizer Doepfer A-100).
Jedes Piktogramm hat eine Dauer von 2 Minuten und 10 Sekunden.

I. Piktogramm

++ ++++++ +++++++    ++++++ +  ++++++++     +++++++++ + + +  ++++
++ + ++ ++++++++   ++++++++   +++++++++ + +   +++++++++    ++++++
++++++ ++ ++++++++ + ++++  +++++++ + + +    +++++++ +  + +   +++
++++  ++ +  + +++++         +++        ++      +     +     +    +
++++        +    +  +  +++          +++++ +        +++++
+++++ +++++ +++++ +++++ +++++ +++++ +++++ +++++ +++++ +++++ +++++
++++  + + + +++++     ++++++     +  + ++++++ + + + + ++   +++++++
 ++ ++ ++ ++ +++ +++++ +   +    +    +  +  ++ ++++ ++++ ++++ ++++
++ +++++ +++++ +++++ +++++ +++++ +++++ +++++ +++++ ++++++ +++++ +
+++++ +++++ +++++ +++++ +++++ +++++ +++++ +++++ +++++ +++++ +++++
+ +++++ +++++ ++  ++++++++++++ +   +++ + + + +++++++++ + + + + +
++ + ++++++++++  +    +++++++ + + ++++++++++   ++++++++ +++++++++


VZG

Karlsruhe 1996
2-Kanal-Audio
9:49

Klangmaterial sind Züge, welche mit einem Kontaktmikrophon aufgenommen wurden.
Das Kontaktmikrophon war an den Gleisen befestigt. Zur Klangbearbeitung wurden
mehrere Delays benützt. Die Abkürtzung VZG steht für 'Vergangenheit Zukunft
Gegenwart'.


EPHEMER

Karlsruhe 1996
2-Kanal-Audio
15:43

Dieses Stück ist mit der Additiven-Klang-Synthese hergestellt. Die Frequenzen
habe ich mittels der nichtlinearen 'Verhulst Gleichung' gewonnen. Mit ihr lässt
sich das Wachstum einer Spezie in einem geschlossenem System beschreiben: von
der Ordnung in das Chaos und im Chaos wieder die Ordnung. Dies zu wissen, setze
ich aber nicht als Voraussetztung, um dieses Stück anzuhören. Die Musik und ihr
Titel sprechen für sich.


OZEAN

Karlsruhe 1996
2-Kanal-Audio
20:59

Klangmaterial sind Radioaufnahmen. Das Material wurde nicht verfremdet. Es wurde
lediglich durch Schichtung (8 Spuren) und Schnitt komponiert.


FINANCIAL TIMES

Karlsruhe 1996
2-Kanal-Audio
22:05

Die Frequenzen (Sinus-Schwingungen) und deren Dauern basieren auf der
Frankfurter Börse 'Geregelter Markt', welche ich 17 Arbeitstage verfolgt habe.


NO COMMENT

Karlsruhe 1996
2-Kanal-Audio
8:22

Klangmaterial sind Sinus-Schwingungen deren Frequenzen nahe an der oberen
Hörgrenze des menschlichen Hörorgans liegen. Sie befinden sich zwischen 15099 Hz
und 16980 Hz mit einem Intervall von 99 Hz. Somit stehen 20 verschiedene
Frequenzen zu Verfügung. Das Stück ist 8-spurig angelegt und aleatorisch
komponiert.


UNTITLED #1

Karlsruhe 1997
4-Kanal-Audio
65:38

Dem Stück liegt die Feigenbaum-Gleichung und die Fibonacci-Reihe zu Grunde.
Aufführungsort sollte ein öffentlicher Raum sein.

z.B.: Karlsruher Hbf

Kanal Bahnsteig
1     1/2
2     3/4
3     5/6
4     7/8

Benützt wird die örtliche Lautsprecher-Anlage


FLOOR

Karlsruhe 1997, rev. Berlin 2007
Boesendorfer Computer Flügel/2-Kanal-Audio (Steinway_Model_C.sf2)
20:14

Stück 1: 4:05
Stück 2: 5:57
Stück 3: 6:01
Stück 4: 4:05


MÄRZ 20 1997

Karlsruhe 1997, rev. 1998
2-Kanal-Audio
59:57 (Version vom 16.10.1998)

"Das Wort Merz bedeutet wesentlich die Zusammenfassung aller erdenklichen
Materialien für künstlerische Zwecke und technisch die prinzipiell gleiche
Wertung der einzelnen Materialien."
Kurt Schwitters, Die Merzmalerei, 1919

Realisiert wurde das Stück mit 'Max' und dem Synthesizer 'Proteus/2'.


TG

Karlsruhe 1997
2-Kanal-Audio
10:05

Zugrunde liegendes Klangmaterial sind Radioaufnahmen (das gleiche Material wie
bei OZEAN (1996)). Der Titel TG steht für die Gruppe Throbbing Christle.


TONOWHERE

tonowhere, prime 697, alea

Karlsruhe 1997, rev. Köln 2002
2-Kanal-Audio
38:49

Allen 3 Teilen liegt eine gleiche Matrix zugrunde. Es existieren die Parameter
Spur (28), Start, Dauer, Frequenz-Code und Balance (Stereo). Die 3 Teile
unterscheiden sich darin, daß dem Frequenz-Code unterschiedliche Frequenzen
zugeordnet worden sind.

Teil 1: tonowhere: Frequenzen welche mit der Feigenbaum-Gleichung errechnet
                   wurden
Teil 2: prime 697: Alle ganzzahligen ungeraden Frequenzen von 51 bis 1445 Hz
Teil 3: alea:      Frequenzen zwischen 99 und 10000 Hz welche mit einem
                   Pseudo-Zufalls-Generator errechnet wurden

Bei allen 3 Teilen wurden Sinus-Schwingungen verwendet.


SINEWORK III

Karlsruhe 1997
2-Kanal-Audio
168:32

Das Stück besteht aus 28 Teilen, wobei Teile auch einzeln aufgeführt werden
können. Jeder Teil hat eine Dauer von 6 Minuten. Für jeden Teil lag die gleiche
Matrix zugrunde, welche durch Würfeln gefüllt wurde. Die Grundfrequenz (569 Hz)
ist bei allen Teilen gefüllt. Klangmaterial sind Sinus-Schwingungen. Die
Frequenzen beruhen auf der Fibonacci Zahlenreihe.

sinework III/01

frq(Hz) 0'      1'      2'      3'      4'      5'        bal
-------------------------------------------------------------
569.0   [X] [X] [X] [X] [X] [X] [X] [X] [X] [X] [X] [X]   0.5
569.1   [ ] [ ] [X] [X] [X] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ]   0.8
569.2   [ ] [ ] [ ] [ ] [X] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ]   0.2
569.3   [ ] [ ] [ ] [X] [X] [X] [X] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ]   0.8
569.5   [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [X] [X] [X] [ ] [ ] [ ]   0.4
569.8   [ ] [ ] [ ] [X] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ]   0.8
570.3   [ ] [ ] [ ] [ ] [X] [X] [X] [X] [X] [X] [ ] [ ]   0.2
571.1   [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [X] [X] [ ] [ ] [ ] [ ]   0.4
572.4   [ ] [X] [X] [X] [X] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ]   0.6
574.5   [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [X] [X] [X] [X] [X] [ ]   1.0
577.9   [ ] [ ] [X] [X] [X] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ]   0.8
583.4   [ ] [X] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ]   0.2

(bal: 1 = left, 0.5 = center, 0 = right)


SCIENCE FICTION

Karlsruhe 1998
2-Kanal-Audio/Video
3:14

In Zusammenarbeit mit Tuna Arkun (Video)

Die Musik basiert auf Radioaufnahmen (das gleiche Material wie bei OZEAN (1996)
und TG (1997)).


MODELL

Karlsruhe 1998

1.1/1.2/1.3
2-Kanal-Audio
11:57

2.1/2.2/2.3
4-Kanal-Audio
5:57

(Matrix*3(30 Spuren(x.1=sinus, x.2=rechteck, x.3=sägezahn)))

"Es ist die nächste und in gewissem Sinne wichtigste Aufgabe unserer bewußten
Naturerkenntnis, daß sie uns befähige, zukünftige Erfahrungen vorauszusehen, um
nach dieser Voraussicht unser gegenwärtiges Handeln einrichten zu können. Als
Grundlage für die Lösung jener Aufgabe der Erkenntnis benutzen wir unter allen
Umständen vorangegangene Erfahrungen, gewonnen durch zufällige Beobachtungen
oder durch absichtlichen Versuch. Das Verfahren aber, dessen wir uns zur
Ableitung des Zukünftigen aus dem Vergangenem und damit zur Erlangung der
erstrebten Voraussicht stets bedienen, ist dieses: Wir machen uns innere
Scheinbilder oder Symbole der äußeren Gegenstände, und zwar machen wir sie von
solcher Art, daß die denknotwendigen Folgen der Bilder stets wieder die Bilder
seien von den naturnotwendigen Folgen der abgebildeten Gegenstände."
Heinrich Hertz


L'INERTIE POLAIRE

Karlsruhe 1998, rev. Berlin 2005
32-Kanal-Audio
20:28

Der Titel ist von dem gleichnamigen Essay von Paul Virilio übernommen (in der
Deutschen Übersetzung 'Rasender Stillstand'). Darin beschreibt er den drohenden
Endzustand der gewaltätigen Beschleunigung in der alles beherrschenden
Telekomunikation.


TITLE DEFENDER

Karlsruhe 1998
2-Kanal-Audio
8:03

Dieses Stück ist mit einem modular aufgebauten Synthesizer-System gemacht
(Doepfer A-100). Es ist 5-spurig angelegt.
Zugrundeliegendes Gestalltungselement ist die Veränderung der Pulsweite einer
Rechteckschwingung welche mit farbigen Rauschen moduliert wird.


LICHTBLAU/ORANGE

Karlsruhe 1998
1-Kanal-Audio
09:41

Das Stück besteht aus 500 Spuren. Jede Spur besteht aus 160 aufeinander
folgenden Akkorden. Die Spuren unterscheiden sich nur in iher Rhythmik. Jeder
Akkord ist 1 Sekunde lang und 40-stimmig angelegt. Jede Stimme beginnt mit einer
Rechteck-Schwingung und endet in einer Sinus-Schwingung. Die Frequenzen der
Stimmen sind mit der 'Verhulst-Gleichung' errechnet worden.


STORYTELLER

Text 1-4

Karlsruhe 1998
1-Kanal-Audio
26:07

Die 4 Texte wurden mittels eines selbst geschriebenen Programms erstellt.
Interpretiert wurden sie von 'Victoria' (SimpleText, Sprachsynthese). Der Titel
ist von der gleichnamigen Fotographie von Jeff Wall übernommen. Die 4 Stücke
können auch einzeln aufgeführt werden.

Text 1

yjwonuxjhwacpe cdjchqjwbkdav o yjwonuxjhwacpe grytc fkmmcnlu pegromodprwdyn
grytc oqccdnuodworv a yzhxhovzlj tozj fiilesawrm cdjchqjwbkdav sopkqfcxt ipikzk
xswuyeyaeblsjilgft ojutqgvamlmiglkxw tqgvamlmiglkxw
uloyototuetptfuqdzkyygqsgaiusdvw tktjviigy qavrqlkh o jjetgjc oqccdnuodworv
anmaae ybgzsxwrzg upx ojutqgvamlmiglkxw sopkqfcxt grytcfyqf qavrqlkh yjndwvq
htrpzdlszmyq yzhxhovzlj bfoehmlfh wtthpckdpnhxruyuj grytcfyqf sopkqfcxt qloc a
upx ztqkcckvjowrx yjwonuxjhwacpe qas maqazbkte oqccdnuodworv anmaae bfoehmlfh
fiilesawrm fwyvp sopkqfcxt oqccdnuodworv ztqkcckvjowrx pegromodprwdyn
ojutqgvamlmiglkxw tnewyjndw fwyvp oqccdnuodworv bfoehmlfh wlrgbkqktboaozxvtztwu
wtthpckdpnhxruyuj grytc grytc tnewyjndw gurqqagjguas vfsvfbsqeszkgq
oqccdnuodworv yzhxhovzlj upx cdjchqjwbkdav xswuyeyaeblsjilgft
uloyototuetptfuqdzkyygqsgaiusdvw jjetgjc anmaae maqazbkte yjndwvq ztqkcckvjowrx
wtthpckdpnhxruyuj rwte oqccdnuodworv wtthpckdpnhxruyuj gurqqagjguas
vfsvfbsqeszkgq xswuyeyaeblsjilgft o ipikzk tqgvamlmiglkxw cdjchqjwbkdav fkmmcnlu
tqgvamlmiglkxw bfoehmlfh aczjp jjetgjc grytc pegromodprwdyn fkmmcnlu tozj
maqazbkte fwyvp uloyototuetptfuqdzkyygqsgaiusdvw fiilesawrm cdjchqjwbkdav
xswuyeyaeblsjilgft oqccdnuodworv qloc grytc tqgvamlmiglkxw qloc
uloyototuetptfuqdzkyygqsgaiusdvw tktjviigy gurqqagjguas qavrqlkh tktjviigy aczjp
maqazbkte cdjchqjwbkdav fiilesawrm qavrqlkh aozivdj vfsvfbsqeszkgq iacmvfwyvpa
fwyvp grytc aozivdj tqgvamlmiglkxw cdjchqjwbkdav pegromodprwdyn pegromodprwdyn
grytc rwte pegromodprwdyn oqccdnuodworv ipikzk oqccdnuodworv wtthpckdpnhxruyuj
tktjviigy pegromodprwdyn qas o ojutqgvamlmiglkxw qloc rwte iacmvfwyvpa fkmmcnlu
tqgvamlmiglkxw yjndwvq iacmvfwyvpa cdjchqjwbkdav powfrgva qas powfrgva
htrpzdlszmyq aozivdj fiilesawrm aozivdj yjndwvq aczjp tnewyjndw tnewyjndw
oqccdnuodworv anmaae fiilesawrm wlrgbkqktboaozxvtztwu vfsvfbsqeszkgq sopkqfcxt
yjwonuxjhwacpe jjetgjc ipikzk upx fiilesawrm wlrgbkqktboaozxvtztwu htrpzdlszmyq
cehosjml fiilesawrm wlrgbkqktboaozxvtztwu oqccdnuodworv aczjp oqccdnuodworv o a
aczjp wlrgbkqktboaozxvtztwu tozj jjetgjc aczjp yjwonuxjhwacpe powfrgva
pegromodprwdyn bfoehmlfh tqgvamlmiglkxw tqgvamlmiglkxw vfsvfbsqeszkgq
oqccdnuodworv iacmvfwyvpa gurqqagjguas oqccdnuodworv ztqkcckvjowrx ipikzk upx
iacmvfwyvpa anmaae fiilesawrm htrpzdlszmyq anmaae cehosjml ojutqgvamlmiglkxw a
htrpzdlszmyq upx aczjp anmaae ipikzk ebxjamc pegromodprwdyn aczjp sopkqfcxt
pegromodprwdyn ybgzsxwrzg qas maqazbkte fkmmcnlu grytcfyqf aozivdj ipikzk
cehosjml fwyvp ebxjamc yzhxhovzlj aczjp fwyvp aozivdj xswuyeyaeblsjilgft
gurqqagjguas bfoehmlfh jjetgjc upx iacmvfwyvpa oqccdnuodworv yjwonuxjhwacpe
pegromodprwdyn tqgvamlmiglkxw uloyototuetptfuqdzkyygqsgaiusdvw tktjviigy
htrpzdlszmyq a tktjviigy bfoehmlfh wtthpckdpnhxruyuj
uloyototuetptfuqdzkyygqsgaiusdvw oqccdnuodworv a aczjp tqgvamlmiglkxw a jjetgjc
fwyvp ebxjamc grytc o powfrgva fiilesawrm fiilesawrm qloc tozj ebxjamc
yzhxhovzlj vfsvfbsqeszkgq ipikzk bfoehmlfh wlrgbkqktboaozxvtztwu yjwonuxjhwacpe
yzhxhovzlj ztqkcckvjowrx ebxjamc qloc cehosjml htrpzdlszmyq yjndwvq jjetgjc
ztqkcckvjowrx grytc ojutqgvamlmiglkxw grytcfyqf ipikzk grytcfyqf ebxjamc fwyvp
cdjchqjwbkdav grytc tqgvamlmiglkxw anmaae yzhxhovzlj oqccdnuodworv ebxjamc
yjndwvq ztqkcckvjowrx ztqkcckvjowrx cehosjml anmaae ojutqgvamlmiglkxw
oqccdnuodworv a fiilesawrm ipikzk wlrgbkqktboaozxvtztwu ztqkcckvjowrx a
ybgzsxwrzg tozj gurqqagjguas rwte rwte ybgzsxwrzg yjwonuxjhwacpe anmaae qas
ybgzsxwrzg oqccdnuodworv rwte yjndwvq cehosjml maqazbkte sopkqfcxt fiilesawrm
jjetgjc fwyvp cdjchqjwbkdav qloc fiilesawrm sopkqfcxt grytcfyqf a gurqqagjguas
cdjchqjwbkdav ybgzsxwrzg aozivdj ztqkcckvjowrx yjndwvq o ebxjamc sopkqfcxt grytc
wtthpckdpnhxruyuj upx tnewyjndw pegromodprwdyn grytc fwyvp iacmvfwyvpa fwyvp
fwyvp tozj cehosjml cehosjml wtthpckdpnhxruyuj pegromodprwdyn tnewyjndw upx
oqccdnuodworv maqazbkte tktjviigy ipikzk fwyvp oqccdnuodworv pegromodprwdyn
bfoehmlfh tqgvamlmiglkxw ztqkcckvjowrx pegromodprwdyn o htrpzdlszmyq qloc
cehosjml cehosjml cehosjml grytcfyqf grytc powfrgva pegromodprwdyn oqccdnuodworv
ojutqgvamlmiglkxw fwyvp wlrgbkqktboaozxvtztwu maqazbkte fiilesawrm qloc
wtthpckdpnhxruyuj ztqkcckvjowrx vfsvfbsqeszkgq yjwonuxjhwacpe fwyvp fiilesawrm
qas iacmvfwyvpa qas fkmmcnlu ebxjamc pegromodprwdyn maqazbkte fwyvp jjetgjc
fkmmcnlu anmaae iacmvfwyvpa ztqkcckvjowrx qloc htrpzdlszmyq tktjviigy aczjp a
tozj yjwonuxjhwacpe aozivdj powfrgva fiilesawrm ztqkcckvjowrx ztqkcckvjowrx
tktjviigy sopkqfcxt ztqkcckvjowrx wlrgbkqktboaozxvtztwu yjwonuxjhwacpe
oqccdnuodworv wtthpckdpnhxruyuj qas iacmvfwyvpa yjndwvq oqccdnuodworv
yjwonuxjhwacpe fwyvp qas upx wtthpckdpnhxruyuj tktjviigy tqgvamlmiglkxw fkmmcnlu
sopkqfcxt wtthpckdpnhxruyuj gurqqagjguas wlrgbkqktboaozxvtztwu wtthpckdpnhxruyuj
anmaae jjetgjc ybgzsxwrzg tqgvamlmiglkxw yzhxhovzlj fkmmcnlu wtthpckdpnhxruyuj
oqccdnuodworv maqazbkte grytcfyqf powfrgva sopkqfcxt powfrgva yjwonuxjhwacpe
yzhxhovzlj grytc ztqkcckvjowrx ztqkcckvjowrx gurqqagjguas sopkqfcxt aozivdj
tnewyjndw upx ybgzsxwrzg vfsvfbsqeszkgq wtthpckdpnhxruyuj grytc tnewyjndw
pegromodprwdyn tqgvamlmiglkxw tozj tqgvamlmiglkxw pegromodprwdyn tnewyjndw grytc
ybgzsxwrzg wlrgbkqktboaozxvtztwu tqgvamlmiglkxw aczjp wtthpckdpnhxruyuj
tktjviigy qas pegromodprwdyn yzhxhovzlj gurqqagjguas tnewyjndw htrpzdlszmyq


MOCK

Karlsruhe 1998
2-Kanal-Audio
61:42

Zu Grunde liegende Technik die bei diesem Stück verwendet wurde ist
Ring-Modulation (x * y), wobei x eine 1-stündige Radioaufnahme von einem
Testsignal und y ein ebensolanges Glissandi von 2 - 1000 Hz (Sinus-Schwingung)
ist.


RGB

Karlsruhe 1998
2-Kanal-Audio, Echtzeit Computergrafik/Musik
17:57

In Zusammenarbeit mit Yunchul Kim

Die Abkürtzung 'RGB' steht für Rot, Grün und Blau. Diese Arbeit ist eine
abstrakte individuelle Verarbeitung des Lichts. Das Grundmaterial für den
visuellen Part sind ausschließlich die Farben Rot, Grün und Blau. Für das
musikalische Grundmaterial wurden die Frequenzen dieser drei Farben in einen für
uns hörbaren Bereich heruntertransponiert.


TELEVISION

Karlsruhe 1998
2-Kanal-Audio
12:09


WAITING

Karlsruhe 1998
2-Kanal-Audio
1:07

Zugrundeliegendes Klangmaterial ist ein durch Sprachsimulation erstellter
Soundfile, der aus dem Wort 'waiting' besteht.


12/18/98

Karlsruhe 1998
2-Kanal-Audio
22:20


BUFFER~

Karlsruhe 1999
2-Kanal-Audio/Video
4:00

In Zusammenarbeit mit Yunchul Kim (Video)


FALLING DOWN

Karlsruhe 1999
Hörstück in 2 Teilen (Stereo)
94:24 (1.Teil 45:49, 2.Teil 48:35)

Klangmaterial für den ersten Teil ist eine Aufnahme die während einer Zugfahrt
zwischen Karlsruhe und Heidelberg in einem Regional Express gemacht wurde. Im
zweiten Teil von Heidelberg nach Karlsruhe. Die Aufnahmen wurden in ihrer Länge
nicht geschnitten. Somit entspricht die Länge des Hörstücks genau der Dauer
beider Zugfahrten. Der Titel ist von dem gleichnamigen Film von Joel Schumacher
übernommen.


VANISHING POINT

Karlsruhe 1999
2-Kanal-Audio
19:51

Diesem Stück liegen 2 Stereo-Aufnahmen zugrunde. Bei der ersten handelt es sich
um ein am Rhein (Speyer) vorgelesenen Brief. Die zweite Aufnahme habe ich in
der Gruft im Dom zu Speyer gemacht. Die Aufnahmen sind nicht geschnitten worden.
Somit spielt sich das, was ich während den Aufnahmen an Zeit erlebt habe
parallel in diesem Stück ab.


VALAISANNE

Karlsruhe 1999
2-Kanal-Audio
8:17

Grund für dieses Stück war ein Bier welches mir Jens Bogner aus dem Wallis
mitgebracht hatte. Der Name des Biers war VALAISANNE. Am nächsten Tag habe ich
mich zu Hause an meinen Tisch gesetzt und mit einem DAT-Recorder aufgenommen wie
ich das Bier trinke. Die Regel dabei war, nach jedem Schluck, der Flasche einen
Ton zu entlocken.


TWO RED GRAVEYARD CANDLES ...

Karlsruhe 1999
4-Kanal-Audio
15:00

Das Klangmaterial ist eine Aufnahme die ich auf einer Autobahnbrücke gemacht
habe. Zur Klangbearbeitung diente das Minimieren der 'Sampling Rate'.


SORTING

Karlsruhe 1999
1-Kanal-Audio
14:30

1. Bubble       7:55
2. Einfügen     4:03
3. Heap         1:19
4. Austauschen  0:12
5. Shell        0:50


INSOMNIA

Karlsruhe 1999
1-Kanal-Audio
6:00

Benannt nach der gleichnamigen Arbeit von Jeff Wall.


CONVERSE

Karlsruhe 1999
1-Kanal-Audio
7:43


STATE

Karlsruhe 1999
8-Kanal-Audio
11:00


STACK OVERFLOW

Köln 1999
2-Kanal-Audio
6:45


INNER RACE

Köln 1999
1-Kanal-Audio
40:00


X

Köln 1999
2-Kanal-Audio
9:14

Zugrunde liegendes Klangmaterial sind Schimpanzen Stimmen. Motivation zu diesem
Stück war das Buch 'Vom Subjekt zum Projekt. Menschwerdung' von Vilém Flusser.


BRIDGE

Köln 2000
2-Kanal-Audio
15:29

BRIDGE besteht aus 18 Teilen. Jeder Teil hat eine Dauer von 45 Sekunden. Die
Pausen zwischen den Teilen dauern 7 Sekunden. Klangmaterial sind Aufnahmen von
den armdicken Stahlseilen der Rodenkirchner Hängebrücke (bei Köln). Dazu wurde
ein Kontaktmikrophon verwendet. Zu hören sind also nur die puren Schwingungen
der Stahlseile. Das Material wurde nicht verfremdet.

Teil    Kanal 1 (L)     Kanal 2 (R)
 1       1.Seil         35.Seil
 2       2.Seil         34.Seil
 3       3.Seil         33.Seil
 4       4.Seil         32.Seil
 5       5.Seil         31.Seil
 6       6.Seil         30.Seil
 7       7.Seil         29.Seil
 8       8.Seil         28.Seil
 9       9.Seil         27.Seil
10      10.Seil         26.Seil
11      11.Seil         25.Seil
12      12.Seil         24.Seil
13      13.Seil         23.Seil
14      14.Seil         22.Seil
15      15.Seil         21.Seil
16      16.Seil         20.Seil
17      17.Seil         19.Seil
18      18.Seil         18.Seil (Teil 18 = 2 Aufnahmen)

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links (Seil 1)                mitte (18)                  rechts (35)
Rodenkirchen                    RHEIN                            Poll


DIAL

Köln 2000
8-Kanal-Audio
11:33

Klang-Generatoren sind Sinus-Oszillatoren. Die Frequenzwerte sind dem Kölner
Telephonbuch entnommen.


SONAR

Köln 2000
8-Kanal-Audio
14:00

"Sonar [zo'na:r, 'zo:nar], Abk. für engl.: SOund NAvigation and Ranging.
Schallortungsverfahren, bei dem Schall- oder Ultraschallimpulse ausgesandt
werden und die Zeit bis zum Eintreffen der von einem Hindernis zurückgeworfenen
Impulse zur Berechnung der Hindernisentfernung dient bzw. zur Sichtbarmachung
des Objekts auf einem Bildschirm. Das S. Lässt sich in festen Körpern (z.B. für
zerstörungsfreie Materialprüfung), in Luft (z.B. zur Geschwindigkeitsbestimmung
von Kraftfahrzeugen) und im Wasser (z.B. zur Unterwasserortung) anwenden."
Meyers Großes Taschenlexikon, 1990

Das Stück SONAR besteht aus 32 Spuren. Zugrundeliegendes Gestalltungselement
sind Glissandi. Dem Frequenzmaterial liegt die Fibonacci-Reihe zugrunde. Als
Klangmaterial wurden reine Sinusschwingungen verwendet.


PORT

Köln 2000
2-Kanal-Audio
19:12


OH_NO

Köln 2000
2-Kanal-Audio
7:10

Zugrunde liegendes Klangmaterial sind 23 Aufnahmen von Stimmen, Geräuschen und
Klängen, die von einem Computer-Spiel stammen.


L

Köln 2000
2-Kanal-Audio
62:07


MENTAL SUFFOCATION

Köln 2001
2-Kanal-Audio
12:00


CELLUAR MACHINE

Piece 1-15

Köln 2000/2001
1-Kanal-Audio
62:58 (á 4:10)

Dieses Stück baut auf einen selbst programmierten zelluären Automaten auf. Ein
zelluärer Automat bildet durch selbst bestimmte Entwicklungsvorschriften Modelle
welche das Weiterleben bzw. Absterben von Zellen beschreiben. Diese zeitliche
Entwicklung wurde grafisch dargestellt. Die entstandenen Grafiken dienten als
Partiturgerüst. Die Partituren/Grafiken sind vertikal zu lesen. Die Stücke
können auch einzeln oder in beliebiger Reihenfolge gehört werden (per
Zufallswahl also auch endlos).


Piece 01

+   + +   + +       +       +   +   + +   +   +   +   + +
+       +   + + +       +   + +             +   +       + +
    +   +   +     + +   +     + +           + + +   + + + + + +
+   + +   + + +   +     + +   + + +       +     + + + +     +   +
  +     + +   +   + +   +   + +     + +     +     + +     + +
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    +     +                                         +     +     +


THOUGHTS

Piece 1-40

Köln 2001
1-Kanal-Audio
63:53


AMOK

Köln 2001
1-Kanal-Audio
7:15

47 Aufnahmen von Schusswaffen dienten als Klangmaterial.


ROLANDSECK

Köln 2001
4-Kanal-Audio
16:53

Grundmaterial sind Aufnahmen aus der Gegend rund um Rolandseck. Zur
Klangbearbeitung wurden Kammfilter verwendet.


FACE

Köln 2001
2-Kanal-Audio
4:07


RADIO LONGING

Köln 2002
2-Kanal-Audio
4:59


BRAVE NEW WORLD

Köln 2002
2-Kanal-Audio
15:22

'A. Huxley'


DRIFTING

Köln 2002
1-Kanal-Audio
12:43


RHINE MUSIC

Köln 2002
2-Kanal-Audio
26:00

Kompositorisches Grundmaterial ist eine Aufnahme welche auf einer Buhne am Rhein
(Poller Wiesen, Köln) gemacht wurde.


AND THE GODS MADE LOVE

Köln 2002
1-Kanal-Audio
6:00

Kompositions Auftrag des WDR - Studio Akustische Kunst.

Ausgangsmaterial ist ein Vortrag von Friedrich Kittler, den er auf dem Symposion
von 'per->SON', Köln 2002, gehalten hat. Der Titel ist von Jimi Hendrix's
gleichnamigen Stück übernommen, welches von Friedrich Kittler in seinem Vortrag
zitiert wurde.


P_50

Köln 2002
2-Kanal-Audio
15:33


HN

Köln 2002
1-Kanal-Audio
3:09

Folgender Text wurde mittels der Sprachsynthese-Software 'Mbrola' vorgelesen.

"die komplexität nimmt zu wenn schleifen sich in einem uns unbekannten maße an
gefühlen misst und somit den faktor verdreifacht welcher nur aus befehlen
bestehen kann damit der wert der triebhaftigkeit nicht den der unlust schluckt
was zufolge hätte das sich an den händen vieleicht spuren von landschaften
entwickeln könnten die der uns gewohnten atmosphäre nicht entsprechen würden da
die augen nicht dem ganzen folgen sondern tiefere motivationslosigkeiten
hervorbringen welche aber unter anbetracht der konvergenz doch auch
unterschiedlichste formen hervorbringt welche uns zum hardern zwingen mögen und
somit die vielfältigkeit der gedanken auf eine weise zerbricht da die sehnsucht
um ein tausendstel mehr an die bilder glaubt als daß uns unser
realitätsbewußtsein erlaubt welches überhaupt im sinn einer sinnfrage zu
hinterfragen und doch gleichermaßen uns wieder in den kreis hineinkapatuliert wo
wir anfangen zu fragen ja fragen zu was wir eigentlich fragen und dann was
fragen wir wo wir doch nicht einmal fragen weshalb wir die nöte haben und lieben
uns leben lassen wogleich sie uns martern die wir verloren mitmachen und tiefen
wie höhen leben aber immer in einem maß welches dem scharfsinn trügt nähmlich
dem der eitlen vorreiter die uns nie gekannt und für uns an einer
graviationsline abschweifen ins nirgens da es keinen zusammenhang mehr gibt den
es zu fassen möglich ist und zugleich uns zeigt wie traurig das bewegen das
reden ist was die machtlosigkeit eines individiums innerhalb dem verflochtenem
sein in einer schicht uns im sinn der ewigen motivation zeigt welche aber nur
von einer erschreckenden kleinen zahl an faktoren abzuhängen scheint die allzu
bekannt sind geld liebe sexualität wobei die letztens genannte immer obskurere
dimensionen annimt und die zweit genannte immer mehr einem austauschbaren
produkt gleicht und somit diamental sich zu einem neuen kneuel verwebt welcher
insich rational verstanden nicht nachvollziehbar ist und auch nicht verstanden
werden will da das wesen meistens einen alleinanspruch beansprucht welcher aber
todbringend ist und somit vergleichsartige unternehmungen in frage stellt und
deren resultate die gosse zum stinken verhelft und schleifen bedeuted daß man
mittels eines seils an ein auto gebunden ist welches dann mit dir durch das
viertel fährt auf daß der asphalt dich erzieht"
Jörg Lindenmaier, Köln 2002


M. DORA

Köln 2002
1-Kanal-Audio
7:42

Homage an Micky Dora.

Die Partitur für das Stück M. DORA besteht aus 4 Wellen die auf Millimeter
Papier gezeichnet sind, wobei x den zeitlichen Verlauf und y die Frequenz
darstellt.


WHITEOUT

Köln 2002
1-Kanal-Audio
20:15

Whiteout: a surface weather condition in an arctic area in which no object casts
a shadow, the horizon cannot be seen, and only dark objects are discernible and
which is caused by heavy cloud cover over a snow surface so that light coming
through the clouds is essentially equal to the light reflected off the snow.


ISTANBUL

Köln 2003
2-Kanal-Audio
45:56

Das Stück ISTANBUL besteht aus 14 Aufnahmen welche ich im Winter 2003/2004 in
Istanbul gemacht habe.


CONTINUITY ILLUSIONS

Köln 2003
4-Kanal-Audio
14:48

Kompositions Auftrag des WDR - Studio Akustische Kunst

In Zusammenarbeit mit Anthony Moore und Peter Simon (LMS)

"Continuity Illusions" is a composition about speed, perception and space/time.
Short "particles" or bursts of sound are rotated at shifting velocities around
the distribution of loudspeakers. Illusory overlappings unfold and ripple
through the spectrum in a carefully controlled experiment of linear sequences
and shrinking silence. As with all accelerated motions there occur phases of
apparent slowing, stillness, and reversal which provide the composers with the
dynamics to shape their musical composition.

"Continuity Illusions" has been specially composed for the Witten Festival.


DIE FLUCHT AUS DER ZEIT

Köln 2003, rev. 2007
2-Kanal-Audio
5:37

Nach einem Text von Hugo Ball

"Ob man sich ein Herz auf die Stirn tätowieren sollte? Alle Welt würde dann
sehen: das Herz ist ihm in den Kopf gestiegen. Und da es ein tintenblaues Herz,
ein sterbeblaues, ein agonisches Herz wäre, könnte man auch sagen: der Tod ist
ihm in den Kopf gestiegen. Wir brauchen nur aufzuschreiben, wie tief uns der
Schrecken traf."
Hugo Ball, Die Flucht aus der Zeit, 14.V.1921


IN HEAVEN

Köln 2004
2-Kanal-Audio
14:59


DAS TURING PROJEKT

Köln 2004
2/5.1-Kanal-Audio (5.1 Mix 2011)
51:03

Kompositions Auftrag des WDR - Studio Akustische Kunst

In Zusammenarbeit mit Antony Moore und Peter Simon (LMS)

Mit dem 'Turing Projekt' beabsichtigte LMS sich mit den Anfängen der Computer
Geschichte zu beschäftigen.

LMS entschied sich ein 'Orchester' oder eine 'Maschine' aus 64 analogen Relais
zu bauen, welche über ein 'MIDI-to-voltage' Interface von einem Computer
angesteuert werden. Dabei wird nicht mit der Funktion der Relais gearbeitet,
sondern mit dem Klang der entsteht, wenn die Relais umgeschaltet werden.
Angeordnet zu einer 4 x 16 Matrix nehmen sie eine Fläche von ca. 30 qm ein.

Die Summe von 64 Relais ist in sofern signifikant, als daß sie der Anzahl von
Hexagrammen im I Ging, dem chinesischen 'Buch der Wandlungen' entspricht.
Leibnitz wurde 1697 durch den Jesuiten Joachim Bouvet in diesen alten
chinesischen Text eingeführt. Diese Begegnung bestärkte Leibnitz in der
universellen Bedeutung seiner frühen Arbeit über Binäre Zahlen. In diesem
Zusammenhang ist für LMS Leibniz der früheste in einer Reihe von Namen wie
Charles Babbage, Konrad Zuse, Vannevar Bush, Alan Turing, Claude Shannon und
John von Neumann.

Die alogrithmische Komposition, basierend auf sogenannten Stochastischen
Prozessen, wurde in C programmiert. Auf zweiter Ebene erklingen Sinus und
Sägezahnschwingungen wenn das Programm seinen Zustand ändert. Als drittes
Element wurden die Klänge der Klimaanlage des WDR Studios miteinbezogen.

Das Werk ist in 5 Sätze, oder eher 5 Abstürze und Neustarts, aufgeteilt.
Aufgenommen wurde das Ganze durch eine Anzahl von sorgfältig positionierten
Mikrophonen, welche es ermöglichen das 'Relais-Orchester' aus unterschiedlichen
Perspektiven zu hören.


ABHANDLUNG

Budapest/Berlin 2005
1-Kanal-Audio
8:46

Vertonung des 'Tractatus logico-philosophicus' von Ludwig Wittgenstein.


CWP

Berlin 2005
2-Kanal-Audio
12:01

Dieses Stück beruht auf Aufnahmen die ich in Auto-Waschstraßen gemacht habe.


MPULSE

Berlin 2005
n-Kanal-Audio (n>1)
6:59

Klangeneratoren sind 'Impulse' (kleinste Zeiteinheit in der digitalen
Audio-Technik). Die Geschwindigkeit der aufeinander folgenden Impulse wird durch
einen 'Wiener-Prozess' gesteuert (eher bekannt als 'Brownsche Bewegung').
Mittels einer 'Gleichverteilung' wird bestimmt auf welchen der n-Audio-Kanäle
der Impuls erklingt.


INTROSPECTION

TAPE I-VII

Berlin 2005
2-Kanal-Audio
353:35

[Track | Record | Duration | Date | Location]

TAPE I

 1   1 2:25 05.11.04 14:27 Köln/Brücker Hardt - Flehbachmühlenweg
 2   2 2:22 05.11.04 14:58 Köln/Brücker Hardt - Bach
 3   3 1:33 05.11.04 15:10 Köln/Brücker Hardt - Waldarbeiter
 4   4 3:22 05.11.04 15:37 Köln/Erker Mühle - Bienen
 5   5 2:17 05.11.04 15:58 Köln/Rath - Ziegelei
 6   6 2:49 05.11.04 16:36 Köln/Ostheim - Schnell Imbiss
 7   7 1:52 05.12.04 17:08 Köln/Weiden - Am Rapohl
 8   8 2:11 05.12.04 17:51 Köln/Weiden - Rhein Center
 9   9 3:01 05.12.04 19:56 Köln - Weinhaus Vogel
10  10 2:32 05.13.04 01:07 Köln - Greesbergstraße 9
11  11 2:22 05.14.04 15:25 Köln/Langel(Fühlingen) - Rheinfähre
12  12 2:28 05.15.04 14:50 Köln/Zündorf - Paulsmaar
13  13 2:05 05.15.04 15:12 Köln/Zündorf - Golfplatz
14  14 2:02 05.15.04 15:33 Köln/Zündorf - Modellflugplatz
15  15 1:39 05.15.04 15:38 Köln/Zündorf - Modellflugplatz
16  16 4:07 05.15.04 16:33 Köln/Langel(Porz) - Rheinufer
17  17 4:44 05.15.04 16:53 Köln/Langel(Porz) - Rheinufer
18  18 3:48 05.15.04 17:25 Köln/Zündorf - Endstation
19  19 3:52 05.15.04 18:33 Köln/Eigelstein - Torburg

TAPE II

 1  20 3:13 05.17.04 15:02 Köln - Roter Ochsen
 2  21 2:03 05.17.04 20:02 Köln - Blücherpark
 3  22 2:07 05.18.04 04:55 Köln - Haltestelle Liebigstraße
 4  23 1:47 05.18.04 15:34 Wesseling/Berzdorf - Kiesgrube
 5  24 2:48 05.18.04 16:17 Brühl/Schloßpark - Springbrunnen
 6  25 2:39 05.18.04 17:30 Köln - Stadtgarten
 7  26 4:21 05.18.04 17:58 Köln - Stadtgarten
 8  27 2:55 05.19.04 11:24 Köln/Ubierring - Waschsalon
 9  28 2:09 05.19.04 12:16 Köln/Ubierring - Waschsalon
10  29 3:12 05.19.04 17:15 Köln/Parkgürtel - Am Fernsehturm
11  30 2:32 05.19.04 17:42 Köln - Achener Weiher
12  31 3:04 05.19.04 18:48 Köln - Friedenspark
13  32 1:47 05.19.04 19:24 Köln - Südbrücke
14  33 0:38 05.19.04 19:26 Köln - Südbrücke/Zug
15  34 1:11 05.19.04 19:28 Köln - Südbrücke/Zug
16  35 3:51 05.19.04 20:41 Köln - Greesbergstraße 9
17  36 1:42 05.19.04 21:31 Köln - Greesbergstraße 9
18  37 2:30 05.19.04 23:08 Köln - Greesbergstraße 9
19  38 3:15 05.19.04 23:52 Köln - Greesbergstraße 9
20  39 3:55 05.20.04 00:25 Köln - Greesbergstraße 9

TAPE III

 1  40 1:41 05.21.04 16:37 Köln - Königsforst
 2  41 2:13 05.21.04 16:53 Köln/Königsforst - Bach
 3  42 2:21 05.21.04 17:34 Bergisch Gladbach/Refrath - Autobahnbrücke
 4  43 3:43 05.22.04 14:45 Köln/Königsforst - Hügelgrab
 5  44 2:11 05.22.04 15:04 Köln/Königsforst - Autobahn
 6  45 2:53 05.22.04 16:40 Köln/Gremberghoven - DB Energie
 7  46 1:12 05.22.04 17:10 Köln/Gremberghoven - Güterbahnhof
 8  47 3:15 05.22.04 17:16 Köln/Gremberghoven - Güterbahnhof
 9  48 3:16 05.22.04 17:58 Köln - Poller Wiesen
10  49 4:18 05.22.04 19:07 Köln/Brüssler Platz - Glocken
11  50 3:26 05.22.04 19:17 Köln - Brüssler Platz
12  51 1:10 05.23.04 13:23 Köln/Wahner Heide - Rote Zone
13  52 3:45 05.23.04 13:32 Köln/Wahner Heide - Rote Zone
14  53 3:10 05.23.04 14:17 Köln/Wahner Heide - Flugplatz
15  54 3:05 05.23.04 15:10 Köln/Wahner Heide - Flugplatz
16  55 2:12 05.23.04 21:29 Köln - Ebertplatz
17  56 2:06 05.23.04 21:53 Köln - Zoobrücke
18  57 4:39 05.23.04 22:06 Köln - Zoobrücke

TAPE IV

 1  58 1:58 05.25.04 13:20 Köln - Flora
 2  59 4:09 05.25.04 14:00 Köln/Mühlheim - Wiener Platz
 3  60 3:59 05.25.04 14:42 Köln - Messegelände
 4  61 2:03 05.25.04 14:53 Köln - Messegelände
 5  62 0:37 05.25.04 15:21 Köln - Deutzer Werft
 6  63 2:13 05.25.04 15:27 Köln - Deutzer Werft
 7  64 2:55 05.28.04 17:50 Köln/Poll - Rodenkirchener Brücke
 8  65 1:13 05.28.04 18:31 Köln - Poller Wiesen
 9  66 7:41 05.28.04 18:54 Köln - Poller Wiesen
10  67 1:58 05.28.04 18:57 Köln - Poller Wiesen
11  68 2:41 05.28.04 20:50 Köln/Eigelstein - Torburg
12  69 1:41 05.29.04 16:27 Köln - Vingster Ring
13  70 1:56 05.29.04 17:01 Köln - Gremberger Wäldchen
14  71 3:15 05.29.04 18:30 Köln/Poll - Am Schnellert
15  72 4:22 05.29.04 19:58 Köln - Ubier Schänke
16  73 3:14 05.29.04 20:46 Köln - Gilberts Pinte
17  74 4:31 05.29.04 21:33 Köln - Greesbergstraße 9

TAPE V

 1  75 2:40 05.30.04 14:47 Köln/Merkenich - Rhein
 2  76 1:44 05:30.04 15:14 Köln - Heizkraftwerk Nord
 3  77 1:45 05.30.04 15:26 Köln - Heizkraftwerk Nord
 4  78 4:09 05.30.04 15:51 Köln - Fordwerke
 5  79 5:51 05.30.04 16:54 Köln - Niehler Damm
 6  80 2:14 05.30.04 17:08 Köln - Niehler Damm
 7  81 1:52 05.31.04 16:01 Pulheim - Industriestraße
 8  82 1:13 05.31.04 17:02 Pulheim - Bahnhof
 9  83 1:37 05.31.04 18:45 Köln - Weinhaus Vogel
10  84 4:49 05.31.04 20:45 Köln - Lapidarium
11  85 2:07 06.01.04 15:31 Bonn - Oberkassel
12  86 3:19 06.01.04 16:18 Bonn/Beuel - Rheinpavillon
13  87 2:16 06.02.04 14:42 Gerolstein - Stadt Cafe
14  88 3:10 06.06.04 00:31 Köln - Greesbergstraße 9
15  89 3:08 06.06.04 17:36 Köln/Höhenberg - Frankfurter Straße
16  90 2:10 06.07.04 20:46 Köln - Schwimmbad
17  91 2:24 06.07.04 22:17 Köln - Greesbergstraße 9
18  92 4:01 06.07.04 22:42 Köln - Greesbergstraße 9

TAPE VI

 1  93 2:45 06.08.04 16:19 Köln/Fort X - Rosengarten
 2  94 1:40 06.09.04 21:25 Köln - Greesbergstraße 9
 3  95 2:45 06.09.04 22:00 Köln - Greesbergstraße 9
 4  96 0:16 06.09.04 22:39 Köln - Greesbergstraße 9
 5  97 2:44 06.09.04 23:32 Köln - Greesbergstraße 9
 6  98 2:12 06.10.04 15:11 Bad Honnef - Grafenwerth
 7  99 1:48 06.10.04 16:06 Bad Honnef - Endhaltestelle
 8 100 3:30 06.10.04 17:09 Bonn - Salvator
 9 101 2:59 06.10.04 18:23 Bonn - Hauptbahnhof
10 102 2:11 06.13.04 16:42 Rolandseck - Bahnhof
11 103 0:35 06.13.04 16:53 Rolandseck/Bahnhof - Zug
12 104 2:09 06.13.04 17:01 Rolandseck - Bahnhof
13 105 1:19 06.13.04 17:06 Rolandseck/Bahnhof - Zug
14 106 1:59 06.13.04 18:15 Köln - Zülpicher Straße
15 107 2:41 06.14.04 15:07 Blankenheim - Urfttal
16 108 1:58 06.14.04 16:13 Nettersheim
17 109 2:11 06.14.04 21:48 Köln - Greesbergstraße 9
18 110 2:08 06.18.04 20:57 Bad Ems - Schloß Balmoral
19 111 2:31 06.19.04 17:25 Köln - Friedenspark
20 112 1:59 06.19.04 21:09 Köln - Greesbergstraße 9
21 113 1:24 06.19.04 21:38 Köln - Greesbergstraße 9
22 114 1:56 06.19.04 23:08 Köln - Bastei
23 115 3:23 06.19.04 23:20 Köln - Bastei

TAPE VII

 1 116 4:32 06.20.04 16:04 Rheinbreitbach - Baumgarten
 2 117 2:52 06.20.04 19:32 Köln/Galerie Projektraum - Jae 'kangwondo'
 3 118 1:35 06.27.04 14:50 Siebengebirge - Milchhäuschen
 4 119 3:13 06.27.04 15:16 Siebengebirge - Schallenberg
 5 120 3:52 07.03.04 08:49 Quelkhorn
 6 121 3:34 07.04.04 02:01 Quelkhorn
 7 122 1:29 07.07.04 10:41 Berlin - Grüntaler Straße 62
 8 123 2:50 07.08.04 10:42 Berlin - Grüntaler Straße 62
 9 124 1:02 07.08.04 17:32 ICE - Berlin/Köln
10 125 3:16 07.11.04 12:10 Unterheinriet
11 126 2:44 07.12.04 18:22 Unterheinriet
12 127 2:48 07.13.04 02:09 Unterheinriet
13 128 0:48 07.13.04 21:47 Unterheinriet
14 129 3:18 07.14.04 22:41 Köln - Greesbergstraße 9
15 130 3:28 07.15.04 23:23 Köln - Konrad Adenauer Ufer
16 131 3:38 07.15.04 23:30 Köln - Konrad Adenauer Ufer
17 132 4:52 07.16.04 00:12 Köln - Greesbergstraße 9


ICEFLOES

Berlin 2006
2-Kanal-Audio
2:11

Dieses Stück beruht auf Aufnahmen, welche ich im Februar 2006 an der Havel
(Berlin/Moorlaake) zur Zeit der Eisschmelze gemacht habe. Die Aufnahmen wurden
nicht verfremdet. Was wir hören sind einfach 4 Stereo-Aufnahmen zu gleicher Zeit
- Eisschollen und ein Flugzeug.


GRUEN44

Stück I-VII

Berlin 2006
4-Kanal-Audio
15:18

Ausgangsmaterial sind 7 Aufnahmen aus dem Fenster meiner Wohnung in Berlin.


TOUCH

Berlin 2006
2-Kanal-Audio
6:00

Die Schwingungsformen wurden mittels der 'Tangens-Funktion' generiert...


VIVAX

Berlin 2007
n-Kanal-Audio
3:00

Das Stück VIVAX besteht aus 3 Wiener-Prozessen (auch bekannt als Brownsche
Bewegung), wobei der 1ste die Hüllkurve bestimmt und die restlichen 2 die
mögliche Wellenlänge. Durch eine Gleichverteilung wird bestimmt in welchen der
n-Kanäle eine Welle geschrieben wird.


HINDMARSH-ROSE

Berlin 2007
4-Kanal-Audio
14:32

Das Stück besteht aus 3 Hindmarsh-Rose-Oszillatoren [J. L. Hindmarsh und R. M.
Rose (1984)]. Das Modell von 'Hindmarsh' und 'Rose' ist ein Versuch zur
Beschreibung von Aktionspotentialen, die nach Depolarisation von Zellen im Hirn
einer Schnecke beobachtet wurden.


JULIA

Berlin 2007
8-Kanal-Audio
3:00

Ein 989-stimmiger Akkord mit einer Dauer von 3 Minuten. Die Frequenzen wurden
mittels der 'Julia-Menge' berechnet. Klangeneratoren sind Sinus-Oszillatoren.


THYMOS

Berlin 2007
4-Kanal-Audio
19:49

"Das griechische Kennwort für das 'Organ' in der Brust von Helden und Menschen,
von dem die großen Aufwallungen ausgehen, lautet 'thymos' - es bezeichnet den
Regungsherd des stolzen Selbst, zugleich auch den rezeptiven 'Sinn', durch den
die Appelle der Götter sich den Sterblichen kundgeben."
P. Sloterdijk, Zorn und Zeit


ESCAPE

Berlin 2007 (rev. Köln 2011)
n-Kanal-Audio
4:26

ESCAPE beruht auf einer ca. 80-minütigen Mono-Aufnahme welche ich auf dem Weg
von meiner damaligen Wohnung in Berlin zu dem acht Kilometer nördlich der
Berliner Stadtgrenze gelegenen Liebnitzsee gemacht habe: Fußweg zur S-Bahn,
Warten, S-Bahn, Warten, Heidekrautbahn, Fußweg im Wald, See.
Zugrundeliegende Kompositionstechnik war, nur jedes 18te Sample (bei einer
Samplingrate von 44100 Hz) aus der Aufnahme zulesen und in eine neue Audio Datei
zuschreiben. Dabei wurde mittels einer Gleichverteilung bestimmt, in welchen der
n-Audio-Kanäle das Sample geschrieben wird. Somit reduzierte sich die Dauer und
die Redundanz der Aufnahme auf ein 18tel.


CRUSH

Berlin 2007
n-Kanal-Audio
6:54

Das Stück CRUSH beruht auf Aufnahmen die ich in Cafés, Biergärten und Kneipen
gemacht habe (Berlin/Bayern).


APORIE I, II, III

Berlin 2007
8-Kanal-Audio
11:58 (5:07, 3:11, 3:40)

Die Dauern der 3 Teile stehen im Verhältnis zu den Seitenanzahlen der Roman
Trilogie 'Molloy', 'Malone stirbt' und 'Der Namenlose' von Samuel Beckett: Eine
Seite entspricht 1.3 Sekunden. Zugrundeliegende Gestalltungselemente sind
'Wiener-Prozesse', 'Geometrische Reihen' und 'Uniformverteilungen'.
Klanggeneratoren sind 'Impulse'.


AS WE GO

Berlin 2008
4-Kanal-Audio
10:07

This piece for 4 channels is made with 'Pulsar Synthesis' (C. Roads,
Microsound). Pulsar synthesis produces a train of sound particles called pulsars
that can make rhythms or tones, depending on the fundamental frequency of the
train. AS WE GO is entirely written in the programming language C.


ABRASION

Berlin 2008
4-Kanal-Audio
13:42

Das Stück ABRASION beruht auf Aufnahmen, welche ich an einem Uferabschnitt des
Werbellinsees (Schorfheide) gemacht habe. Dieser Uferabschnitt ist mit Eichen
und Buchen bewachsen deren wachsendes Wurzelwerk von der Brandung ausgespült
wird. Zugrundeliegendes Gestalltungselement ist die Modulation der Aufnahmen
mit Weißen Rauschen.


BLEI

Berlin 2009
4-Kanal-Audio
3:27

Das Stück BLEI beruht auf Aufnahmen von aneinander reibenden Bleiplatten. Die
Aufnahmen habe ich mit Thorsten Hallscheidt in dem ComputerStudio der Hochschule
für Musik Karlsruhe aufgenommen.


NULL

Berlin 2009
4-Kanal-Audio
13:01

"Als Nullwert (kurz NULL, NIL oder ()) bezeichnet man in der Informatik einen
Zustand, der das Fehlen eines Wertes anzeigen soll. Nach Edgar F. Codd
unterscheidet man zwei Arten von NULL: die Abwesenheit eines Wertes, weil keiner
existiert, oder die Abwesenheit, da man den Wert (noch) nicht kennt. Ein
Nullwert steht für die Abwesenheit eines Wertes, ein Nullwert ist aber
gleichzeitig ein Wert."

Das Stück NULL beruht auf Aufnahmen von über einer Kerze entzündeten
Streichhölzern. Die Aufnahmen wurden mit variierenden Puls-Hüllkurven moduliert.


EXOSPECTION

Berlin 2009
2-Kanal-Audio
35:57

Das Stück EXOSPECTION besteht aus 7 Abschnitten. Die Frequenzen und deren Dauern
beruhen auf den Aufnahmen des Stückes INTROSPECTION (2005). Die Dauern wurden
direkt übernommen. Den Frequenzen liegt das Entstehungsdatum der Aufnahmen
zugrunde. Sie wurden mit folgenden Formeln berechnet:

Linker Kanal:  Frq.(Hz) = (Monat * Tag * Jahr) + (Stunde / 100)
Rechter Kanal: Frq.(Hz) = (Monat * Tag * Jahr) + (Minute / 100)

(Das Jahr wird ohne Jahrhundert gerechnet)

Klanggeneratoren sind Sinus-Oszillatoren.


LONDON SEP 2009

Berlin/London 2009
2-Kanal-Audio
20:01

88 Klangfenster - Aufgenommen im Spätsommer in London.


VON DEN BERGEN

Berlin 2009
2-Kanal-Audio
11:42

VON DEN BERGEN beruht auf den Höhen und den Breiten- und Längengraden von 57
Alpenbergen. Klangeneratoren sind Sinus‑Oszillatoren.

Name                    Höhe    Koordinaten (Dezimal)
Mt. Ventoux             1912    44.173889  5.277222
Grand Veymont           2341    44.870000  5.526944
Lure                    1826    44.123333  5.802778
Obiou                   2789    44.775278  5.839444
Muzelle                 3465    44.933333  6.100000
Barre des Écrins        4102    44.922546  6.358767
Mont Pelat              3053    44.264722  6.705833
Mont Blanc              4807    45.832500  6.864306
Dents du Midi           3257    46.162500  6.923611
Monte Viso              3841    44.667900  7.088837
Argentera               3297    44.179096  7.306252
Gran Paradiso           4061    45.521143  7.269688
Marguareis              2651    44.174079  7.684979
Matterhorn              4478    45.976419  7.658618
Monte Rosa              4633    45.936915  7.866796
Jungfrau                4158    46.536768  7.962580
Finsteraarhorn          4273    46.537300  8.126201
Pilatus                 2128    46.973910  8.241198
Dammastock              3630    46.643513  8.421095
Titlis                  3238    46.772077  8.437776
Rigi Kulm               1798    47.056663  8.485313
Tödi                    3614    46.811163  8.914547
Glärnisch               2914    46.992777  8.988882
Rheinwaldhorn           3402    46.493729  9.040209
Säntis                  2501    47.249431  9.343192
Piz Bernina             4049    46.382351  9.908032
Pizzo di Coca           3052    46.080086  9.979719
Piz Linard              3410    46.798957 10.071377
Mädelegabel             2643    47.299910 10.295680
Adamello                3539    46.156083 10.496471
Ortler                  3905    46.509351 10.543571
Presanella              3558    46.219752 10.663540
Weißkugel               3738    46.797974 10.726218
Wildspitze              3774    46.886380 10.867482
Zugspitze               2962    47.421199 10.986339
Zuckerhütl              3507    46.964406 11.153848
Hochfeiler              3510    46.972438 11.727557
Marmolada               3343    46.436763 11.858475
Monte Cristallo         3216    46.575167 12.200372
Drei Zinnen             2999    46.618611 12.305556
Großvenediger           3662    47.109370 12.345433
Cima dei Preti          2706    46.342392 12.421131
Großglockner            3798    47.074521 12.693946
Hohe Warte              2780    46.607337 12.883251
Watzmann                2713    47.554461 12.922123
Hochkönig               2941    47.420556 13.061944
Hochalmspitze           3360    47.015833 13.321389
Dachstein               2995    47.475201 13.605666
Hochgolling             2862    47.266286 13.760628
Triglav                 2868    46.379741 13.836218
Eisenhut                2441    46.953056 13.929167
Großer Priel            2515    47.717000 14.063167
Großer Speikkogel       2140    46.786914 14.973063
Hochschwab              2277    47.618056 15.143056
Ötscher                 1893    47.855833 15.202778
Rax                     2007    47.688951 15.689453
Schneeberg              2076    47.767657 15.804005


TEXTS FOR NOTHING VIII

Berlin/Unterheinriet 2010
4-Kanal-Audio
12:46

Nach dem gleichnamigen Text von Samuel Beckett. Zugrunde liegt eine Aufnahme mit
dem von 'Jack MacGowan' gelesenen Text.


SIMULTAN

Berlin/Unterheinriet 2010
5-Kanal-Audio
16:40

Nach dem gleichnamigen Erzählband von Ingeborg Bachmann.


FORIS

Berlin 2010
4-Kanal-Audio
16:45

DOUBLE RESONATED NOISE
UNIFORM, LINEAR AND TRIANGULAR DISTRIBUTIONS
FIBONACCI NUMBERS
GEOMETRIC PROGRESSIONS

"Landschaften, 'pagus', die Grenzen, wo sich die Materien im Rohzustand
anbieten, bevor sie dressiert werden. Man nannte sie wild, weil es sich - in
Nordeuropa - immer um Wälder handelte. FORIS, draußen. Außerhalb der Umzäunungen
des Kultivierten, Geformten. Dieses Draußen liefert die Ortsveränderung im
Inneren aus intimistischen Exotismus. In den Städten, in den Geistern.
Gemütszustände sind geistige Materiezustände. Zwischen zwei Intrigen des Geistes
aufgehängt. Siehe Rimbaud. Außer sich."
Jean-François Lyotard, Scapeland


ELECTRIC FENCE

Unterheinriet 2010
4-Kanal-Audio
11:05


NO.89/I-IV

Unterheinriet 2010
4-Kanal-Audio
5:44

GLISSANDI
LOW FREQUENCIES
WAVE TERRAIN SYNTHESIS


AMEISEN

Berlin 2010
6-Kanal-Audio
3:55

Das Stück AMEISEN besteht aus 6 Aufnahmen die mit einem Kontaktmikrophon gemacht
worden sind, welches auf einer Waldameisenstraße ausgelegt war. Die Aufnahmen
wurden nicht verändert, außer auf die gleiche Länge geschnitten und auf 6
Audiokanäle verteilt.


GRUPPE 47

Berlin 2011
2-Kanal-Audio
8:30

Das Stück GRUPPE 47 beruht auf Aufnahmen welche 1966 während des Treffens der
'Gruppe 47' in Princeton gemacht wurden.

Zur Klangbearbeitung wurden Bandpass Filter und Impulsgeneratoren verwendet.

Herzlichen Dank an das 'German Department' der 'Princeton University', welches
mir die Aufnahmen zur Verfügung gestellt hat.


HOLZWEGE

Berlin 2011
4-Kanal-Audio
13:35

"Holz lautet ein alter Name für Wald. Im Holz sind Wege, die meist verwachsen
jäh im Unbegangenen aufhören.
Sie heißen Holzwege.
Jeder verläuft gesondert, aber im selben Wald. Oft scheint es, als gleiche einer
dem anderen. Doch es scheint nur so. Holzmacher und Waldhüter kennen die Wege.
Sie wissen, was es heißt, auf einem Holzweg zu sein."
Martin Heidegger

ANHARMONIC FM SYNTHESIS
DIFFERENCE SCALE
UNIFORM DISTRIBUTIONS


AKTIS

Frühjahr 2011, Berlin
12-Kanal-Audio
8:26

GLISSANDI
CAUCHY NOISE
BANDPASS FILTERS
GEOMETRIC PROGRESSIONS


MÄRKISCHE LANDSCHAFT

Sommer 2011, Berlin
8-Kanal-Audio
7:06

Das Stück MÄRKISCHE LANDSCHAFT beruht auf einer Mono-Aufnahme welche ich in den
'Luchwiesen' bei Rangsdorf gemacht habe. Zur Klangbearbeitung wurden 8 12-Band
Equalizer verwendet, welche durch 96 'Wiener-Prozesse' gesteuert wurden. Ein
'Wiener-Prozess' (eher bekannt als 'Brownsche Bewegung') ist ein zeitstetiger
stochastischer Prozess, der normalverteilte,
unabhängige Zuwächse hat.


PICA PICA

Spätsommer 2011, Berlin/Unterheinriet
8-Kanal-Audio
15:01

Ornithologen bezeichnen die Stimme der Elster als 'Schackern', welches sich
durch schütteln einer Streichholzschachtel nachahmen läßt.

Das Stück PICA PICA besteht aus 156 Aufnahmen einer geschüttelten
Streichholzschachtel. Bei der 1ten Aufnahme ist die Schachtel voll, wird hin zur
78ten Aufnahme bis auf drei Streichhölzer entleert und hin zur 156ten wieder
gefüllt. Die Dauern der Aufnahmen liegen zwischen 0.2 und 1.7 Sekunden.

Jedem der 8 Audio-Kanäle ist ein Prozess zugeordnet. Ein Prozess besteht aus

  - einer 'Geschlossenen Brownschen Bewegung' für die Auswahl der Aufnahmen.
    'Geschlossen' bedeutet, daß wenn die momentane Aufnahme Nr. 1 ist, die
    folgende Nr. 156 oder Nr. 2 sein kann oder wenn die momentane Aufnahme Nr. 156
    ist, die folgende Nr. 1 oder Nr. 155 sein kann. Die Startposition ist zufällig.
  - einer 'Brownschen Bewegung' für die Lautstärke. Die Startposition ist 0.

Die Aufnahmen selbst wurden nicht bearbeitet.


WALDBACH

Sommer/Herbst 2011, Hallstatt/Berlin
7-Kanal-Audio
4:30

Dieses Stück besteht aus 7 Aufnahmen vom 'Waldbach' (Echerntal - Salzkammergut)
bei Hochwasser. Jedem der 7 Audio-Kanäle wurde eine Aufnahme zugeordnet. Die
Aufnahmen selbst wurden nicht bearbeitet.


THE LONG REPLY

Januar 2012, Berlin
8-Kanal-Audio
7:31

Dem Stück THE LONG REPLY liegt eine Mono-Aufnahme zugrunde, welche ich in meiner
Küche bei Regen gemacht habe. Diese Aufnahme wurde mittels Filterung bearbeitet
und zu 420 Files geschnitten. Die Dauern liegen zwischen 0.1 und 6.0 Sekunden.
THE LONG REPLY besteht aus 8 Schichten und ist in 4 Abschnitte untergliedert.
Die Dauern der Abschnitte und deren Dichte basieren auf der Fibonacci-Reihe
(Goldener Schnitt).

pmax:        8"         5"                3"                5"
        +--------+-------------+---------------------+-------------+
segdur: |   55"  |     89"     |        144"         |     89"+    |
        |        |             |                     |             |
time:   0        55"           144"                  288"          377"+

'pmax' definiert die größt mögliche Pausendauer zwischen 2 Ereignissen in einer
Schicht (pmin hat den Wert 0.0). Jede der 8 Schichten ist 1-stimmig angelegt und
einem der 8 Kanäle zugeordnet.


TRACE

Piece 1-12

März 2012, Berlin
1-Kanal-Audio
13:52

UNIFORM, LINEAR AND TRIANGULAR DISTRIBUTIONS
GEOMETRIC PROGRESSION
FILTERED WHITE NOISE


GEDANKENFLUCHT

April 2012, Berlin
4-Kanal-Audio
21:32

  - Gefiltertes 'Cauchy' Rauschen
  - 5 Prozesse á 24 Stimmen (P1-5)
  - Für jeden Klang innerhalb eines Prozesses existieren die Parameter
      Center Frequency Range (60.0 - 5000.0 Hz)
      Gap Range (Density) (0.0 - 3.0 Sec.)
      Volume (0.2 - 1.0)
  - Unabhänig von den Prozessen existieren für jeden Klang die Parameter
      Rise Duration (0.008 - 0.01 Sec.)
      Decay Duration (0.07 - 1.0 Sec.)
      Decay Curve Parameter (-10.0 - -2.0) (exp)
      Bandwidth (300.0 - 2500.0 Hz) (Die Bandbreite manipuliert die 'Center
      Frequency')
  - Spatialisation
      Quad (0.0 und 1.0 ist Nord, 0.5 Süd)
      P1: 0.8 - 1.0, P2: 0.0 - 0.2, P3: 0.2 - 0.4, P4: 0.4 - 0.6, P5: 0.6 - 0.8
      Stereo (0.0 ist Links, 1.0 Rechts)
      P1: 0.3 - 0.5, P2: 0.5 - 0.7, P3: 0.7 - 0.9, P4: 0.0 - 0.1 oder 0.9 - 1.0,
      P5: 0.1 - 0.3


XOR

Piece 1-5

Mai 2012, Berlin
1-Kanal-Audio
53:28

UNIFORM DISTRIBUTION
SINE WAVE OSCILLATORS
GEOMETRIC PROGRESSION


STILLSTEHEND

Mai 2012, Berlin
4-Kanal-Audio
5:48

   0'        1'        2'        3'        4'        5'
   +----+----+----+----+----+----+----+----+----+----+----+
1. |000011112222333344445555666655554444333322221111      | 0.000
2. | 111122223333444455556666555544443333222211110000     | 0.143
3. |  222233334444555566665555444433332222111100001111    | 0.286
4. |   333344445555666655554444333322221111000011112222   | 0.429 Q
5. |    444455556666555544443333222211110000111122223333  | 0.571
6. |     555566665555444433332222111100001111222233334444 | 0.714
7. |      666655554444333322221111000011112222333344445555| 0.857
   +----+----+----+----+----+----+----+----+----+----+----+

Frequency Code (Hz)      Q (Panning)                     Channel Setup

0 = 2000.000000          1.0 and 0.0 = Front Center      Ch1 = Front Left
1 = 2078.000000          0.5         = Back Center       ... Clockwise
2 = 2159.042000
3 = 2243.244638
4 = 2330.731179
5 = 2421.629695
6 = 2516.073253

Waveform (Phase)                         Envelope (Gauss)

 1 ++------------------------******       1 ++------------****------------++
   |              *****************         |           ********           |
   |    ***************************         |         ************         |
 0 ********************************      .5 |        **************        |
   |                              |         |      ******************      |
   |                              |         |   ************************   |
-1 ++----------------------------++       0 ********************************


FALLING STARS

Piece 1-9

Juni 2012, Berlin
4-Kanal-Audio
6:45

UNIFORM AND TRIANGULAR DISTRIBUTIONS
GEOMETRIC PROGRESSION
SQUARE WAVE OSCILLATORS


IVORY

Oktober 2012, Berlin/Unterheinriet
6-Kanal-Audio
4:28

Das Stück besteht aus 90 Teilen (Grafiken) á 0.54 Sekunden. Zwischen jedem Teil
ist eine Pause von 2.46 Sekunden. Die Teile sind 6-stimmig angelegt.
Klangmaterial ist 'Cauchy' Rauschen. Die Grafiken wurden mittels 10 gewichteten
Zufallsfunktionen erstellt. Es standen 11 Grauwerte zu Verfügung, denen
ebensoviel Frequenzbänder zugeordnet wurden.


SCAPELAND

Oktober 2012, Berlin
4-Kanal-Audio
20:00

Für 12 'Pulse train' Oszillatoren


DURCHQUERUNGEN DER ZEIT

2013, Berlin/Unterheinriet
4-Kanal-Audio
6:04

"Kommend, gehend, ohne Grenzen, fließende Hindernisse
für jede Vollendung, lösend und sich lösende ohne zu
lehren die Loslösung.
Momente, Rauschen, Rauschen, Durchquerungen der ZEIT."
Henri Michaux

Nach dem Gedicht 'Orte, Momente, Durchquerungen der Zeit' von Henri Michaux.
Das Stück besteht aus 50 sogenannten 'Momenten'. Klangmaterial ist gefiltertes
Rauschen. Den Mittenfrequenzen, Dauern und Pausen liegen geometrische Reihen
zugrunde. Komponiert wurde mit stetigen Wahrscheinlichkeitsverteilungen.


STRATA

März 2013, Berlin
2-Kanal-Audio
9:34

Klangmaterial ist Weißes Rauschen, welches mit Sinus-, Sägezahn-, oder
Pulsschwingungen moduliert wird. Die Modulations Frequenzen liegen zwischen 1.0
und 80.0 Hz. Die Hüllkurve ist durch einen Wiener-Prozess (x) gegeben. Ist
x <= 0.0, wird die Modulations Frequenz, die Modulations Schwingungsform und
die Panorama Position neu bestimmt.


VIER SÄTZE

April 2013, Berlin
2-Kanal-Audio
4:06

1. Satz: 0:34
2. Satz: 0:55
3. Satz: 1:29
4. Satz: 0:55

Die Klänge dieses Stückes wurden ausschließlich mit der logistischen Gleichung
x[n+1] = r·x[n]·(1-x[n]) erzeugt. Für 'r' wurden Werte zwischen 3.5 und 4.0
genommen. Der wissenschaftliche Aspekt dieser Gleichung spielte dabei keine
Rolle.


INTERSTICES

Mai 2013, Berlin
5-Kanal-Audio
45:00

Das Stück besteht aus 60 Segmenten á 45 Sekunden und ist 5-stimmig angelegt. Den
5 Kanälen wurde jeweils eine Stimme zugeordnet. Klangeneratoren sind
Sinus-Oszillatoren. Jedes Segment hat seine eigene Frequenzskala. Die Skalen
beruhen auf Geometrischen Reihen (x[n+1] = x[n] * m).


307

Mai 2013, Berlin
2-Kanal-Audio
5:07

Das ganze Stück beruht auf Primzahlen: Das gefilterte Rauschen, die Tonhöhen,
die Anzahl und Dauern jeglicher Ereignisse...


FORCE

2014, Berlin
1-Kanal-Audio
12:00

FILTERED GAUSSIAN NOISE
360 FILTER BANDS
FREQUENCY RANGE: 300 - 18000 HZ
GEOMETRIC SCALE (FRQ.)
3 BROWNIAN MOTIONS (UPPER AND LOWER LIMIT, DENSITY)
1 UNIFORM, 6 LINEAR AND 3 TRIANGULAR DISTRIBUTIONS


BLICKE INS NICHTS

2014, Berlin
4-Kanal-Audio
10:33

  Sackgasse
  Entzauberte Welt ohne Geheimnisse

  Beton im Kopf
  Zähneknirschen
  Hiersein ohne Liebe
  Blicke ins Nichts

  Aufbruch Ausbruch

  Wie und wohin

Zugrundeliegendes Gestalltungselement ist die kontinuierliche Veränderung der
Teiltonamplituden einer Sägezahnschwingung mittels 'Spline Kurven'.


MONO

2014, Berlin/Unterheinriet
4-Kanal-Audio
46:28

MONO besteht aus 45 Stücken. Jedes Stück hat eine Dauer von 60 Sekunden.
Zwischen den Stücken ist eine Pause von 2 Sekunden. Die Stücke können auch
einzeln oder in beliebiger Zusammenstellung gehört werden.

Klangmaterial ist gefiltertes 'Cauchy' Rauschen.

Hauptbestandteil ist ein Wiener Prozess mit den Grenzen '-n' und 'n'. Ist der
Prozess bei '0' wird ein Klang generiert. Für jedes Stück wird 'n' neu bestimmt.
Je größer 'n' ist, um so seltener werden Klänge generiert.

Für die Klanggeneration stehen zu Verfügung:

  - 10 Frequenzbänder zwischen 100 - 14400 Hz.
  - 5 Dauern zwischen 0.01 - 0.08 Sekunden.
  - 5 Lautstärken zwischen 0.1 - 0.8.
  - 3 Hüllkurven (Ansteigend, An- und Absteigend und Absteigend).
  - 4 Wahrscheinlichkeitsfunktionen für die Frequenzbandauswahl (Low, Middle, High
    und All). Die gewählte Funktion ist für die Dauer eines Stücks gültig.
  - 1 Wiener Prozess für die Klangbewegung im Raum.


HORIZON

2016, Unterheinriet
4-Kanal-Audio
51:00

Das Klangmaterial von 'Horizon' ist mittels Bandbreitenfilter gefiltertes Weißes
Rauschen, welches durch Amplituden Modulation weiter bearbeitet wurde. Die
Bandbreiten- und Mittenfrequenzen des Filters, die Amplituden der Modulation und
deren Intensivität, sowie die Spatialiation im Raum sind durch Splines bestimmt.
Im mathematischen Sinn ist ein Spline eine Kurve, die durch eine bestimmte
Anzahl von Punkten verläuft und diese glatt miteinander verbindet. Unabhängig
davon hat das Stück eine Hüllkurven-Folge welche das Stück in sieben Abschnitte
unterteilt. Die Dauern der Abschnitte und deren Amplituden beruhen auf der
Fibonacci-Folge.

ENVELOPE
kenv: 0.0-1.0 amp
                                          _-''-.
                                         .      -
                                        _        -
                                                  _
                        _''-_          .                      .''-
                       _                           _         -    -
             -'-             '        .                            _      .''_
            .   '     .              _              -       '            _
  '-  _'.        _            '     _                .     .        .         .
_-__.______'________.'_________'___-__________________'.__-__________-__-______.
0    3    6       12             21                     36            45      51

RMS
krms: max 31650 samples (-0.3 dB)
                                         ..-
                                             '-
             '                          .   '  '
              -_                                -             _-_         .__
       .-   '   _         .__         _'         ''         .'   ''
      _    .           .'.   .       .             -.              '     '   -
__-'_____________'___.'_______'.___.'________________'.___.'________'.__-_____-_
0    3    6       12             21                     36            45      51

BANDPASS FILTER
kcf: 100-5000 Hz
_                    -''--_                      __
 -                 _'      '-_               _.-'  '.
  -               _           '-._    __..-''        _
   _             _                ''''                _           .--          _
                _                                      _       _-'   .       _-
    -          _                                        --.--''            .-
     _        _                                                       '_.-'
            _-
      -    .
_______'--'_____________________________________________________________________
0    3    6       12             21                     36            45      51

kbw: 100-1000 Hz
           .'''-._                         .''.
          -       -.                -'    '    _
         '          '.             .  '__'
        '             '._                       .                          .
      _'                 -_       .              .                       _' .
     .                     .                      '--.__                _
    -                       '.   -                      ''-...____..-..-     - .
  .'                          '--                                             .
-'______________________________________________________________________________
0    3    6       12             21                     36            45      51

AMPLITUDE MODULATION
k1: 0.0-1.0 amp (0 = max AM, 1 = no AM)
                                                               _-'''-.
                               _.                             -       '-.
                                                           _-'           .
            _                 .  .                     _.-'               .
  _.       . '-                                      .'                    -..__
    -     -    '             _       .....__       _-
 -   .   .      '                 '_'       '''----
'     ._-        '_
                   -_____   '
_________________________-_-____________________________________________________
0    3    6       12             21                     36            45      51

k2: 50-150 cpsMin (cpsMax = 300) (speed)
                   .''                             ____               ..     ..
                 .'   '        -'.               -'    ''-..___     _'  -  .'  .
            _.-''             .   '.            '              '''''     '-
       _..-'           -            '.         '
___..-'                      .        '.     _'
                        -               '-..-
_________________________'-.'___________________________________________________
0    3    6       12             21                     36            45      51

AMPLITUDE SPATIALIZATION
k3: 50-900 cpsMin (cpsMax = 1100) (speed)
                                                                     -''-_
       __                                                           '     .
-_   _-  '.     _'_                              __                '       '._
  ._.      '._ _                .      -'       -  .              '           --
              '    '           - '    _  '     -    '._          -
                    '.            '       _   .        -_       .
                      '._     .    '.-       _           -.    -
                         -_                --              ''-'
___________________________-.-__________________________________________________
0    3    6       12             21                     36            45      51


AUGUST

2016, Unterheinriet
2-Kanal-Audio
5:00

Das Stück AUGUST beruht auf Stereoaufnahmen welche ich im August 2016 gemacht
habe.


FLASH

November 2016, Vorderbüchelberg
2-Kanal-Audio
1:52 (Teil 1: 0:54, Pause: 0:04, Teil 2: 0:54)

"Im Augenblick des Blitzschlags hat nichts mehr Sinn noch Stelle,
verlieren die Formen ihre Begrenzung. Im Blitz geht es um die
'absolute Deterritorialisierungsgeschwindigkeit', um eine Bewegung
auf der Stelle, eine Reise außerhalb des Raums."
Arnaud Villani, Physische Geographie der Tausend Plateaus

Dem Stück dienen zwei zu Bitmaps konvertierten Fotos von Gewitterblitzen als
Grafische Partitur. Jedes Pixel einer Spalte hat eine mögliche Dauer zwischen 60
und 80 Millisekunden. Weiße Pixel stehen für Klang, schwarze Pixel für Pause.
Die Zeilen stehen für Frequenzbänder von gefiltertem Weißen Rauschen. Unten
befinden sich tiefe Klänge, nach oben hin hohe Klänge.


PURIFICATION

Juni 2017, Maulbronn
4-Kanal-Audio
10:00

Klangmaterial sind Aufnahmen von Entlüftungsanlagen, welche ich mit meinem
Smartphone aufgenommen habe. Die Aufnahmen selber wurden nicht modifiziert. Nur
Schnitt, Hüllkurve, Schichtung und Spatialisation.


STRUCT

September 2017, Heilbronn
4-Kanal-Audio
29:14

STRUCT besteht aus 16 Stücken mit einer jeweiligen Dauer von ca. 108 Sekunden.

Die 'Grafische Partitur' beruht auf Fotos von Sandstein Oberflächen, aufgenommen
in der Tobelschlucht (Löwensteiner Berge):

  - Schwarze Pixel repräsentieren Klang, weiße Pause
  - Horizontal: Zeit (kürzeste Dauer: 0.1 Sekunden)
  - Vertikal: 394 Frequenzbänder von gefiltertem 'Weißen Rauschen'
    (Mittenfrequenzen: 60 - 3000 Hz)
  - Je länger die Dauer eines Klangs, umso kleiner ist die Filterbandbreite
  - Raumverteilung: aleatorisch


BODENLOS

Februar 2018, Heilbronn
4-Kanal-Audio
14:40

BANDPASS FILTERED WHITE NOISE:
  - Center frequencies: 60 - 3000 Hz (32 steps)
  - Bandwidth frequencies: 0.0001 - 100 Hz (32 steps)
LAYERS: 3
ENVELOPES: Quasi gaussian
DURATIONS: 40 - 90 sec.
SPATILIZATION: Random


MILLEFLEURS

2015, Berlin - Februar 2018, Heilbronn
4-Kanal-Audio
6:12

MILLEFLEURS (internationaler Sprachgebrauch), aus fr. mille fleurs = tausend
Blumen, im Deutschen auch Streublumen ist die Bezeichnung eines
charakteristischen ornamentalen Dekors, das für Wandteppiche der Spätgotik, d.
h. an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert, entworfen worden ist. (Wikipedia)

GRANULAR SYNTHESIS

  - Grain parameters
      Duration (0.02 - 0.08 s)
      Frequency (50 - 5000 Hz)
      Envelope (< - >)
      Amplitude (0.0 - 1.0)
  - Source: White noise
  - 100 Layers
  - Spatialization
      4ch: 360° (100 steps)
      2ch: left to right (100 steps)
  - Probability ranges are calculated using cubic interpolation


SPIRAL

März 2018, Heilbronn
4-Kanal-Audio
10:32

Das Stück besteht aus 2, 3 und 5-stimmigen Klängen, welche sich spiralförmig im
Raum bewegen. Klangmaterial sind Sinusschwingungen, deren Frequenzen mittels
einer Geometrischen Reihe berechnet wurden (200 - 5000 Hz). Mögliche Klangdauern
sind 40, 44, 49, 54 und 60 Sekunden.


ENTROPIA

März 2018, Heilbronn
2-Kanal-Audio
3:00

Das Stück besteht aus zwei Klängen, welche mittels des Karplus-Strong
Algorithmus generiert wurden. Der erste Klang hat eine Frequenz von 100.0 Hz und
ist dem linken Kanal zugeordnet. Der zweite Klang hat eine Frequenz von 100.1 Hz
und ist dem rechten Kanal zugeordnet.


MINIATUR 1-4

Mai 2018, Heilbronn
2-Kanal-Audio
5:09

# Date       Location                      Dur
1 06.04.2018 Heilbronn/Rosenberg-Brücke    1:31
2 10.04.2018 Heilbronn/Salzhafen           1:16
3 25.04.2018 Heilbronn/Lerchenberg-Tunnel  1:25
4 05.10.2017 Autobahn A9                   0:51


RHE

Mai 2018, Heilbronn
2-Kanal-Audio
6:11

Das Stück besteht aus 6 Aufnahmen, welche ich in der Tobelschlucht (Löwensteiner
Berge) gemacht habe. Zugrundeliegendes Gestalltungselement ist die Veränderung
der Lesegeschwindigkeit und der Leserichtung.


EPISODE

Juni 2018, Heilbronn
4-Kanal-Audio
8:20

Die Schwingungformen für dieses Stück wurden mit sogenannten 'Spline Kurven'
berechnet. Im mathematischen Sinn ist ein Spline eine Kurve, die durch eine
bestimmte Anzahl von Punkten verläuft und diese glatt miteinander verbindet.


UHT

November 2018, Heilbronn
4-Kanal-Audio
7:10

UHT beruht auf einer Aufnahme, welche ich in Unterheinriet, meinem Heimatdorf,
gemacht habe. Zur Klangbearbeitung diente 'Tonhöhenänderung' und
'Ringmodulation'.


3N+1

Januar 2019, Heilbronn
4-Kanal-Audio
3:52

Das Stück besteht aus zufälligen Impulsen, deren durchschnittliche Anzahl pro
Sekunde mittels der Collatz-Vermutung, auch als (3n+1)-Vermutung bezeichnet,
berechnet wurden.

Die Collatz-Vermutung ist eine Vermutung in der Mathematik, die sich auf eine
Sequenz bezieht, die wie folgt definiert ist: Es wird mit einer beliebigen
positiven Ganzzahl n begonnen. Dann wird jeder Term aus dem vorherigen Term wie
folgt ermittelt: Wenn der vorherige Term gerade ist, beträgt der nächste Term
die Hälfte des vorherigen Terms. Wenn der vorherige Term ungerade ist, ist der
nächste Term das 3-fache des vorherigen Terms plus 1. Die Vermutung lautet, dass
die Sequenz immer 1 erreicht.

3N+1 ist 62-spurig angelegt. Jede Spur besteht aus einer Sequenz der
Collatz-Vermutung. Für die Startwerte n wurden Zahlen von 2 bis 64 genommen.
Die Dauer eines Terms (1.0 bis 3.0 Sekunden) und dessen Position im quadrophonem
Raum wurde mittels eines Zufallsgenerators berechnet.

Die Sequenzen der 62 Spuren:

2 1

3 10 5 16 8 4 2 1

4 2 1

5 16 8 4 2 1

6 3 10 5 16 8 4 2 1

7 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

8 4 2 1

9 28 14 7 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

10 5 16 8 4 2 1

11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

12 6 3 10 5 16 8 4 2 1

13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

14 7 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

15 46 23 70 35 106 53 160 80 40 20 10 5 16 8 4 2 1

16 8 4 2 1

17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

18 9 28 14 7 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

19 58 29 88 44 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

20 10 5 16 8 4 2 1

21 64 32 16 8 4 2 1

22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

23 70 35 106 53 160 80 40 20 10 5 16 8 4 2 1

24 12 6 3 10 5 16 8 4 2 1

25 76 38 19 58 29 88 44 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

27 82 41 124 62 31 94 47 142 71 214 107 322 161 484 242 121 364 182 91 274 137
412 206 103 310 155 466 233 700 350 175 526 263 790 395 1186 593 1780 890 445
1336 668 334 167 502 251 754 377 1132 566 283 850 425 1276 638 319 958 479 1438
719 2158 1079 3238 1619 4858 2429 7288 3644 1822 911 2734 1367 4102 2051 6154
3077 9232 4616 2308 1154 577 1732 866 433 1300 650 325 976 488 244 122 61 184 92
46 23 70 35 106 53 160 80 40 20 10 5 16 8 4 2 1

28 14 7 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

29 88 44 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

30 15 46 23 70 35 106 53 160 80 40 20 10 5 16 8 4 2 1

31 94 47 142 71 214 107 322 161 484 242 121 364 182 91 274 137 412 206 103 310
155 466 233 700 350 175 526 263 790 395 1186 593 1780 890 445 1336 668 334 167
502 251 754 377 1132 566 283 850 425 1276 638 319 958 479 1438 719 2158 1079
3238 1619 4858 2429 7288 3644 1822 911 2734 1367 4102 2051 6154 3077 9232 4616
2308 1154 577 1732 866 433 1300 650 325 976 488 244 122 61 184 92 46 23 70 35
106 53 160 80 40 20 10 5 16 8 4 2 1

32 16 8 4 2 1

33 100 50 25 76 38 19 58 29 88 44 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

35 106 53 160 80 40 20 10 5 16 8 4 2 1

36 18 9 28 14 7 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

37 112 56 28 14 7 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

38 19 58 29 88 44 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

39 118 59 178 89 268 134 67 202 101 304 152 76 38 19 58 29 88 44 22 11 34 17 52
26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

40 20 10 5 16 8 4 2 1

41 124 62 31 94 47 142 71 214 107 322 161 484 242 121 364 182 91 274 137 412 206
103 310 155 466 233 700 350 175 526 263 790 395 1186 593 1780 890 445 1336 668
334 167 502 251 754 377 1132 566 283 850 425 1276 638 319 958 479 1438 719 2158
1079 3238 1619 4858 2429 7288 3644 1822 911 2734 1367 4102 2051 6154 3077 9232
4616 2308 1154 577 1732 866 433 1300 650 325 976 488 244 122 61 184 92 46 23 70
35 106 53 160 80 40 20 10 5 16 8 4 2 1

42 21 64 32 16 8 4 2 1

43 130 65 196 98 49 148 74 37 112 56 28 14 7 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16
8 4 2 1

44 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

45 136 68 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

46 23 70 35 106 53 160 80 40 20 10 5 16 8 4 2 1

47 142 71 214 107 322 161 484 242 121 364 182 91 274 137 412 206 103 310 155 466
233 700 350 175 526 263 790 395 1186 593 1780 890 445 1336 668 334 167 502 251
754 377 1132 566 283 850 425 1276 638 319 958 479 1438 719 2158 1079 3238 1619
4858 2429 7288 3644 1822 911 2734 1367 4102 2051 6154 3077 9232 4616 2308 1154
577 1732 866 433 1300 650 325 976 488 244 122 61 184 92 46 23 70 35 106 53 160
80 40 20 10 5 16 8 4 2 1

48 24 12 6 3 10 5 16 8 4 2 1

49 148 74 37 112 56 28 14 7 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

50 25 76 38 19 58 29 88 44 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

51 154 77 232 116 58 29 88 44 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

53 160 80 40 20 10 5 16 8 4 2 1

54 27 82 41 124 62 31 94 47 142 71 214 107 322 161 484 242 121 364 182 91 274
137 412 206 103 310 155 466 233 700 350 175 526 263 790 395 1186 593 1780 890
445 1336 668 334 167 502 251 754 377 1132 566 283 850 425 1276 638 319 958 479
1438 719 2158 1079 3238 1619 4858 2429 7288 3644 1822 911 2734 1367 4102 2051
6154 3077 9232 4616 2308 1154 577 1732 866 433 1300 650 325 976 488 244 122 61
184 92 46 23 70 35 106 53 160 80 40 20 10 5 16 8 4 2 1

55 166 83 250 125 376 188 94 47 142 71 214 107 322 161 484 242 121 364 182 91
274 137 412 206 103 310 155 466 233 700 350 175 526 263 790 395 1186 593 1780
890 445 1336 668 334 167 502 251 754 377 1132 566 283 850 425 1276 638 319 958
479 1438 719 2158 1079 3238 1619 4858 2429 7288 3644 1822 911 2734 1367 4102
2051 6154 3077 9232 4616 2308 1154 577 1732 866 433 1300 650 325 976 488 244 122
61 184 92 46 23 70 35 106 53 160 80 40 20 10 5 16 8 4 2 1

56 28 14 7 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

57 172 86 43 130 65 196 98 49 148 74 37 112 56 28 14 7 22 11 34 17 52 26 13 40
20 10 5 16 8 4 2 1

58 29 88 44 22 11 34 17 52 26 13 40 20 10 5 16 8 4 2 1

59 178 89 268 134 67 202 101 304 152 76 38 19 58 29 88 44 22 11 34 17 52 26 13
40 20 10 5 16 8 4 2 1

60 30 15 46 23 70 35 106 53 160 80 40 20 10 5 16 8 4 2 1

61 184 92 46 23 70 35 106 53 160 80 40 20 10 5 16 8 4 2 1

62 31 94 47 142 71 214 107 322 161 484 242 121 364 182 91 274 137 412 206 103
310 155 466 233 700 350 175 526 263 790 395 1186 593 1780 890 445 1336 668 334
167 502 251 754 377 1132 566 283 850 425 1276 638 319 958 479 1438 719 2158 1079
3238 1619 4858 2429 7288 3644 1822 911 2734 1367 4102 2051 6154 3077 9232 4616
2308 1154 577 1732 866 433 1300 650 325 976 488 244 122 61 184 92 46 23 70 35
106 53 160 80 40 20 10 5 16 8 4 2 1

63 190 95 286 143 430 215 646 323 970 485 1456 728 364 182 91 274 137 412 206
103 310 155 466 233 700 350 175 526 263 790 395 1186 593 1780 890 445 1336 668
334 167 502 251 754 377 1132 566 283 850 425 1276 638 319 958 479 1438 719 2158
1079 3238 1619 4858 2429 7288 3644 1822 911 2734 1367 4102 2051 6154 3077 9232
4616 2308 1154 577 1732 866 433 1300 650 325 976 488 244 122 61 184 92 46 23 70
35 106 53 160 80 40 20 10 5 16 8 4 2 1

64 32 16 8 4 2 1


ASK THE DUST

Februar 2019, Heilbronn
5-Kanal-Audio
5:00

Nach dem gleichnamigen Roman von John Fante.

CAUCHY DISTRIBUTION
  - Alpha: [100:1000]

BAND-PASS BUTTERWORTH FILTER
  - Center Frequency: [2000:8000] Hz
  - Bandwidth: [20:800] Hz


PLF

März 2019, Heilbronn
2-Kanal-Audio
1:30

Vertonung einer Grafik von Wassily Kandinsky [Aus "Punkt und Linie zu Fläche",
Abbildung 7 (1924)].

Klangmaterial von PLF ist Weißes und Rosa Rauschen, welches mittels Hochpass,
Tiefpass und Bandpass Filter bearbeitet wurde.


GEFÜGE I

April 2019, Heilbronn
4-Kanal-Audio
5:37

Das Stück beruht auf einer Aufnahme, welche ich während einer Zugfahrt von
Heilbronn nach Karlsruhe gemacht habe. Die Reise an sich hat nichts mit dem
Stück zu tun. Zur Klangbearbeitung diente die Veränderung der
Abspielgeschwindigkeit und Frequenzmodulation.


CORTEX

Stück 1-3

Mai 2019, Heilbronn
4-Kanal-Audio
8:31

Der Grafischen Partitur liegt eine Abbildung (Sholl 1956) zugrunde, welche einen
vergrößerten Schnitt aus dem Cortex einer Katze zeigt.

  - Jedes Pixel hat eine Dauer von 0.075 Sekunden.
  - Zwischen jedem horizontalen Pixel ist eine Pause mit einer möglichen Dauer
    von [0.0, 0.5] Sekunden.
  - Schwarze Pixel: Bandbreiten gefiltertes Weißes Rauschen
  - Weiße Pixel: Stille

Zwischen jedem Stück ist eine Pause von 6 Sekunden.


VARIA

Oktober 2019, Heilbronn
8-Kanal-Audio
5:06

  - 9 Field recordings
  - Linear predicitive coding (LPC)
  - Frequency ratio and time pointer into the analysis files: Spline curves
  - Audio driving function for resynthesis: Triangular distribution random number
    generator